i Akne, Pickel und Mitesser

Was ist Akne?

Häufig werden Pickel aller Art schlicht als Akne bezeichnet. Strenggenommen ist dies aber nicht korrekt.

Denn Akne ist ein Sammelbegriff für verschiedene Hauterkrankungen, in deren Verlauf es zu Entzündungen der Haut, zu Pickelbildung und zu starken Hautunreinheiten kommt.

Es können also weder die Frage „Was ist Akne?“ noch die Frage „Was tun gegen Akne?“ pauschal beantwortet werden.

Es ist wichtig, die individuellen Faktoren zu berücksichtigen und zu wissen, um welche Form der Akne es sich handelt. Lass‘ also Akne in jedem Fall von einem Hautarzt untersuchen – dieser kann Dir nicht nur mitteilen, um welche Form der Akne es sich handelt, sondern auch, welche Behandlungsform für Dich besonders geeignet ist.

Verschiedene Krankheitsbilder: Von Neugeborenenakne bis Altersakne

Akne am Rücken
Akne am Rücken

Wie bereits gesagt: Akne ist nicht gleich Akne. Die „normale“ Akne, die Akne vulgaris, tritt meist in der Pubertät auf und ist die wohl bekannteste Form der Akne. Kennzeichnend sind – je nach Ausprägung – Pickel, Mitesser, Pusteln und Fisteln im Gesicht, teilweise auch am Dekolleté und am Rücken. Bei der Akne vulgaris wird die Acne papulopustulosa als besondere Form unterschieden, bei der die schon erwähnten charakteristischen Papeln und Pusteln auftreten.

Neben der Akne vulgaris gibt es noch zahlreiche andere Formen der Akne, die in anderen Lebensaltern auftreten, auf andere Ursachen zurückzuführen sind und auch andere Behandlungen erfordern.

Alle Akneformen im Überblick:

  • Akne vulgaris
  • Akne papulopustulosa (Unterform der Akne vulgaris)
  • Neugeborenenakne
  • Akne conglobata
  • Acne fulminans (Unterform der Akne conglobata)
  • Akne inversa
  • Steroidakne
  • Altersakne
  • Rosacea (manchmal als Acne rosacea bezeichnet und unter die Altersakne gerechnet)

Neugeborenenakne
Akne am Rücken

Die Neugeborenenakne, auch „Babyakne“ genannt, tritt, wie der Name schon verrät, im Säuglingsalter auf. Sie wird auch mit den lateinischen Namen Acne neonatorum oder Acne infantilis bezeichnet. Betroffenen sind etwa 20% der Neugeborenen, davon wiederum sind 80% männlich. Die Neugeborenenakne zeigt sich meist in Form von Mitessern auf den Wangen, die aber in der Regel nicht entzündlich sind.

In sehr schweren Fällen können sie aber auch eitrige Pusteln auftreten. Als Ursache werden mütterliche Hormone angenommen, die durch die Plazenta oder durch die Muttermilch von dem Säugling aufgenommen werden. Auch hormonelle Veränderungen in der Fötalphase werden als Ursache diskutiert. Obwohl ein Besuch beim Arzt nicht schaden kann, ist in den meisten Fällen keine besondere Behandlung erforderlich. Die Neugeborenenakne heilt meist von selbst nach etwa drei bis sechs Monaten ab. Daher soll sie im Folgenden hier nicht weiter beleuchtet werden.

Akne conglobata
Akne conglobata

Akne conglobata ist die wohl schwerste Form der Akne mit ausgeprägten Entzündungsherden, Papeln und Pusteln und teilweise schweren Abzessen und – infolge der Abzesse – Fisteln (röhrenförmige Kanäle zu inneren Organen) führen. Hier ist in jedem Fall ein Arzt zu konsultieren, da schwere Vernarbungen entstehen können und die Akne conglobata daher rechtzeitig behandelt werden sollte. Die Akne conglobata zeigt sich an denselben Stellen wie die Akne vulgaris, zudem auch am Gesäß und der Anusregion. Eine Unterart der Akne conglobata ist die Acne fulminans, die mit Gelenkentzündungen sowie hohem Fieber und diversen anderen schwerwiegenden körperlichen Symptomen einhergeht. Diese Form tritt aber beinahe ausschließlich bei Jungen zwischen 13 und 16 Jahren auf.

Acne inversa ist eine sehr seltene, aber besonders schwere Form der Akne. Sie ist ausgesprochen schmerzhaft, da sich schwere eitrige Herde bilden, in deren Folge auch starke Hautverwachsungen entstehen. Wird die Akne inversa nicht rechtzeitig behandelt, kann sie chronisch verlaufen und breitet sich nach und nach über die ganze Haut aus. Ausgangspunkte sind oft die Achseln, Leistenregion, Genitalregion, Bauchfalten und die Falten unterhalb der Brust bei Frauen. Meist tritt die Akne inversa zusammen mit der Akne vulgaris auf. Die Ersterkrankung zeigt sich in der Regel zwischen dem 20. und 30. Lebensjahr – überwiegend sind Frauen betroffen. Ein Problem ist, dass diese Form der Akne sehr selten ist und daher oft nicht rechtzeitig erkannt wird.

Die Doping-Akne (auch Steroidakne) tritt, wie der Name bereits nahelegt, in Zusammenhang mit der Einnahme von Dopingsubstanzen (Anabolika, Steroide) auf. Bis zu 50 % derjenigen, die diese Substanzen einnehmen, bilden eine Steroidakne aus, die sich zu einer der oben genannten Akneformen ausbilden kann. Steroidakne heißt sie also nicht wegen ihrer besonderen Form, sondern wegen ihrer Ursache. In jedem Fall ist die Einnahme der Anabolika sofort einzustellen. Die Akne wird wie die jeweilige Ausprägung (Akne vulgaris, conglobata oder inversa) behandelt.

Auch in fortgeschrittenem Alter kann Akne auftreten. Man nennt dies Akne tarda oder auch Altersakne. Eine Form ist eine spät auftretende Akne, die der Akne vulgaris von den Symptomen her meist sehr ähnlich ist und von der überwiegend Frauen zwischen dem 30. und 45. Lebensjahr betroffen sind.

Eine Sonderform der Altersakne ist die Rosacea, die heute aber oft als gesondertes Krankheitsbild angesehen wird. Typisch für eine Rosacea sind in der ersten Phase hautnahe, stark sichtbare rote Äderchen (auch als Couperose bezeichnet). Späterhin entstehen Pusteln, Knötchen und Schwellungen, die auch eitrig werden können. Zudem kommt es oft zu unangenehmen Augenentzündungen. Überwiegend bei Männern zeigt sich die Rosacea an der Nase: Es kommt zur Ausbildung einer pusteligen, roten Knollennase.

Akneform Charakteristische Merkmale
Akne vulgaris Mitesser, Pusteln, Papeln im Gesicht sowie tws. am Rücken und im Dekolleté; tritt überwiegend während der Pubertät auf
Akne papulopustulosa Unterform der Akne vulgaris, immer mit Papeln und Pusteln
Neugeborenenakne Mitesser, teilweise Pusteln im Gesicht; betrifft nur Säuglinge
Akne conglobata schwere Form der Akne mit ausgeprägten Entzündungsherden, Papeln und Pusteln, teilweise schweren Abzessen und Fisteln
Akne inversa sehr schmerzhafte, eitrige Herde an Achseln, Leistenregion, Genitalregion, Bauchfalten und Falten unterhalb der Brust; in der Folge starke Narbenbildung, Verwachsungen, sehr selten
Steroidakne wie Akne vulgaris, conglobata oder inversa, ausgelöst durch Konsum von Steroiden/Anabolika
Altersakne optisch wie Akne vulgaris, ab 30. bis ca. 45. Lebensjahr, überwiegend Frauen betroffen
Rosacea teilweise als Unterform der Altersakne begriffen; rote Äderchen zeichnen sich im Gesicht ab, Pustelbildung auf geröteten Flächen, v.a. bei Männern: Pustelbildung an der Nase, Ausbildung einer roten Knollennase

Ursachen von Akne: Was löst Akne wirklich aus?

Über die Ursachen von Akne wurde und wird viel geschrieben. Wahlweise werden Schokolade, Schweiß oder Fast Food dafür verantwortlich gemacht, dass Talg die Poren verstopft und es zur Pickelbildung kommt. Was stimmt aber wirklich? Tatsache ist, dass das Grundproblem bei einer Akne in der Regel ein hormonelles ist. Dafür wiederum kann es verschiedene Ursachen geben. Zugleich spielen Faktoren wie Ernährung und Hautpflege eine wesentliche Rolle bei der Bekämpfung der Akne. Schokolade oder Pommes und nicht einmal mangelnde Hauptpflege allein können aber Akne auslösen.

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Was aber löst die hormonellen Störungen aus, die zu einer Akne führen können?

Bei der Akne vulgaris, die vor allem während der Pubertät auftritt, ist das schlechte Hautbild schlicht ein unangenehmes Beiprodukt durchaus natürlicher hormoneller Veränderungen. Insofern ist die Akne vulgaris bei Teenagern zwar unangenehm und leidvoll, aber nicht unnatürlich.

Altersakne hat oft ebenfalls hormonelle Gründe. Bei Frauen ist dafür oft ein Überschuss männlicher Hormone ausschlaggebend. Diese Androgene vermehren die Talgproduktion. Der Überschuss an Androgenen muss jedoch nicht immer die eigentliche Ursache sein. Oft stecken auch Schilddrüsenerkrankungen wie die Schilddrüsenunterfunktion und -überfunktion sowie ein Hashimoto-Syndrom dahinter, wenn eine Altersakne vorliegt. Auch die Steroidakne hat letztlich hormonelle Ursachen. Durch die Zuführung von Anabolika gerät der Hormonhaushalt aus dem Gleichgewicht und eine Akne entsteht.

Akne kann teilweise auch genetisch veranlagt sein. Dies gilt vor allem für die Akne inversa, deren Ursachen jedoch noch immer nicht endgültig geklärt sind. Auffällig sind aber familiäre Häufungen von Akne inversa-Fällen sowie ein oftmals gleichzeitiges Auftreten rheumatischer Erkrankungen.

Begünstigende Faktoren für Akne: schlechte Ernährung, Stress und mangelnde Pflege

Auch wenn eine fettreiche, unausgewogene Ernährung und Stress allein Akne ebenso wenig auslösen können wie mangelnde Pflege, sind dies Faktoren, die eine Akne zumindest begünstigen. Folglich ist eine ausgewogene Ernährung und ein gesunder Lebenswandel geradezu Pflicht für alle, die an Akne leiden.

Das bedeutet nicht, dass Patienten mit Akne kein Fett mehr zu sich nehmen dürfen. Es sollten aber gute Fette sein, also hochwertige Pflanzenöle, Fett aus Nüssen und Kernen beispielsweise. Dieses Fett sollte natürlich auch in Maßen konsumiert werden, dann aber ist es sogar gesund – für den gesamten Körper. In jedem Fall Tabu aber ist Fast Food. Auch Schokolade und Süßigkeiten sollten nur in Maßen konsumiert werden. Dunkle Schokolade ist zudem besser, da sie weniger Fett enthält als Vollmilchschokolade.

Manche Menschen reagieren auch sensibel auf Milchprodukte. Diese können zu einer Übersäuerung des Körpers beitragen und so ebenfalls Akne (mit)auslösen. Im Zweifel solltest Du einfach einmal ausprobieren, einige Wochen auf Milch und Milchprodukte zu verzichten.

Stress gehört ebenfalls zu den Faktoren, die akute Akne auslösen können. Meistens ist es so, dass Menschen mit Neigung zur Akne, gerade im Erwachsenenalter (also Betroffene der Altersakne) sensibel auf Stress reagieren, so dass in stressigen Lebensphasen akute Schübe von Akne auftreten können.

Was tun gegen Akne? Konzepte aus Hausapotheke, Schul- und Alternativmedizin

Was hilft gegen Akne? Diese Frage stellen sich Millionen verzweifelter Betroffener. Akne zu bekämpfen ist gar nicht so schwer – zumindest stehen einem ein breites Spektrum an Methoden zur Verfügung, um Akne zu behandeln. Die Optionen reichen hier von einfachen Hausmitteln gegen Akne zur Pflege der Haut über Medikamente gegen Akne bis hin zu alternativen Heilmethoden. Je nach Schwere und Art der Akne sind unterschiedliche Behandlungsformen angezeigt, wenn man Akne dauerhaft loswerden will.

Erste Hinweise zu den Therapien gegen Akne liest Du hier. Du möchtest Dich genauer informieren? Dann lade unseren ultimativen Ratgeber zum Thema Akne herunter!

Hilfe bei Akne: So geht richtige Hautpflege

Bei der Reinigung der Haut machen viele Betroffene zahllose Fehler – und verschlimmern mit manchem Versuch, Akne wegzubekommen, das Hautbild nur noch. Der erste – und wohl schlimmste – Fehler besteht darin, Pickel und Mitesser auszudrücken. Die Versuchung ist gleichwohl groß, da die Pickel oft auch Spannungsschmerzen verursachen und man sich durch das Ausdrücken Linderung erhofft. Doch durch das Ausdrücken kommen zusätzliche Bakterien in die Wunde, und das Phänomen verschlimmert sich. Also: Finger von den Pickeln!

Wichtig ist aber eine intensive Reinigung der Haut. Dabei ist wichtig, dass die Reinigungsmittel nicht zu aggressiv sind und die Haut nicht austrocknen. Denn dann stellt sich ebenfalls der gegenteilige Effekt ein: Die Haut trocknet aus. Dies ist ein Signal an die Talgdrüsen: „Hier ist es zu trocken! Produktion steigern!!!“ Und so wird die Haut fettiger, und das Problem verstärkt sich. Gute Gesichtswasser und Gesichtsmasken wirken sanft reinigend und feuchtigkeitsspendend. Klassische Fettcremes sind bei Akne aber ebenfalls nicht zu empfehlen. Am besten sind beispielsweise Produkte mit Aloe Vera, Grünem Tee oder Kamillenextrakt.

Auch wenn die sanfte und gründliche Reinigung der Haut die Akne nicht beseitigt, ist sie ein wichtiger Faktor auf dem Weg, Akne ganz loszuwerden.

Hausmittel gegen Akne: So geht richtige Hautpflege

Ob und inwieweit natürliche Hausmittel gegen schwere Formen der Akne helfen, kann man nicht pauschal sagen. In sehr schweren Fällen reichen sie meistens nicht aus, und es müssen zusätzliche Medikamente gegen Akne eingenommen werden. In etwa 10 bis 30 % aller Fälle muss Akne mit Medikamenten behandelt werden. Als Soforthilfe bei Akne können einige Hausmittel aber durchaus gut helfen. Und leichte Akne lässt sich unter Umständen sogar ganz mit natürlichen Mitteln heilen.

Einige gute Tipps gegen Akne aus der Naturapotheke:

  • Eiswürfel aus grünem Tee gegen Schmerzen und Entzündungen (Grüner Tee wirkt antiseptisch.)
  • Paste aus Muskatnuss, Zimt und Honig herstellen und auf betroffene Stellen auftragen
  • eine Muskatnuss (ganz) über mehrere Wochen um den Hals tragen
  • Gesichtsmaske aus geschlagenem Eiweiß
  • Gesichtswäsche mit Olivenöl am Abend und Honig am Morgen
  • Aloe Vera-Saft auftragen (Blätter öffnen und Saft nutzen)

Stärkere Mittel gegen Akne – Medikamente, Salben und Pillen

Nicht immer ist es mit der Hausapotheke bereits getan. Bei schwerer Akne sind verschiedene Medikamente gegen Akne bekannt, die verschieden ansetzen und als Alternativen durchprobiert werden können.

Die Pille gegen Akne

Bei Frauen mit Altersakne (oder jedenfalls mit Akne, die über die Pubertät hinaus besteht) wird häufig eine Anti-Baby-Pille gegen die Akne eingesetzt. Diese speziellen Antikonzeptiva senken die Anzahl der Androgene. So kann dieser Einsatz der Pille gegen Akne helfen, die durch einen Überschuss an Androgenen verursacht ist.

Gerade Frauen, die ohnehin mit der Pille verhüten, können diese Methode also auf jeden Fall ausprobieren. Generell ist das Problem, dass die Pille gegen Akne eigentlich ein Kurieren am Symptom ist. Sobald die Pille abgesetzt wird, kehrt auch die Akne zurück. Man muss sich also auf eine dauerhafte Therapie mit der Pille einstellen. Wer also gegen die langfristige Einnahme der Pille bedenken hat – immerhin kann diese unter anderem Thrombosen, Schlaganfälle und Embolien auslösen – muss hier abwägen, was wichtiger ist.

Medikamente gegen Akne

Zu den härtesten Mittel gegen Akne gehört die Therapie mit Isotretinoin. Zu den Produkten, die diesen Wirkstoff enthalten zählen Aknenormin und Roaccutan bzw. Roa. Bei schwerer Akne ist Aknenormin oft die letzte Hilfe. Tatsächlich ist eine Therapie oft beeindruckend erfolgreich.

Allerdings: Die zahllosen und schweren Nebenwirkungen machen Aknenormin und vergleichbare Akne-Tabletten zu einem nicht ganz ungefährlichen Verfahren, um Akne loszuwerden. Zu den harmloseren Nebenwirkungen zählen Nasenbluten, trockene Augen, Lippen und Haut sowie eine erhöhte Lichtempfindlichkeit.

Teil des langen Katalogs möglicher Nebenwirkungen sind aber auch vollständiger Verlust des Gehörs, schwere Leberschäden und schwerste Depressionen bis hin zum Suizid. Aus diesem Grunde werden Therapien mit Isotretinoin nur unter strenger ärztlicher Aufsicht durchgeführt. Für eine leichte Akne ist dies also keine Option. Und auch bei schwereren Formen sollte man sicherstellen, dass man alle anderen Optionen ausgeschöpft hat, bevor man sich für eine Therapie mit Aknenormin entscheidet.

Akne-Creme und Akne-Gel – was taugt das wirklich?

Es gibt zahllose Cremes und Gels auf dem Markt, die versprechen, Akne zu entfernen. Dazu zählen etwa:

  • Aknefug
  • Duac Akne-Gel
  • Akne Attack

Eine Studie von Öko-Test untersuchte 20 Produkte, die zur Akne-Behandlung verwendet werden. Dabei kamen die Experten zu dem Schluss, dass von den 20 getesteten Produkten nur vier (!) empfehlenswert seien. Alle übrigen waren bestensfalls wirkungslos, schlimmstenfalls schadeten sie gar.

Allgemein weist Öko-Test darauf hin, dass die Wirkung von Benzoylperoxid gegen Akne erwiesen sei, weil dieses peelend und zugleich antibakteriell wirke. Von Produkten mit Salicyl- und Glykolsäure, sulfonierten Schieferölen und Zinkoxid sei hingegen eher abzuraten, da die Wirkung anzuzweifeln sei. Wer sich also für eine Therapie mit Akne-Creme oder Akne-Gel entscheidet, sollte sich vorher die Ergebnisse der Öko-Test-Studie im Detail durchlesen.

Alternative Heilverfahren – Tipps gegen Akne

Akne mit Globuli und anderen alternativen Verfahren bekämpfen? Auch das ist möglich. Gegen Akne haben sich vor allem Selenium metallicum C9 und Eugenia jambosa C5 in Kombination mit Selenium metallicum C5 bewährt. Auch Arnika, das generell entzündungshemmend wirkt, kann Hilfe gegen Akne bieten. Die Wirksamkeit ist jedoch abhängig vom Schweregrad der Erkrankung. Zudem kann nur ein Heilpraktiker sagen, welche Globuli gegen Akne im jeweiligen Einzelfall am besten geeignet sind. Aus der anthroposophischen Medizin sind zudem die Wala Akne-Kapseln bekannt. Diese natürliche Wirkstoffkombination zielt auf die Harmonisierung von Verdauungstrakt und Nieren. So soll die Haut von gesteigerten Stoffwechselprozessen entlastet werden. Wer also lieber einen natürlichen Behandlungsweg wünscht, aber mit Hausmitteln bisher keinen Erfolg hat, sollte diese Elemente aus der Hahnemann‘schen Naturheilkunde und der Anthroposophie unbedingt ausprobieren.

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